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Shopify Shop erstellen » Darauf solltest du achten

Shopify Shop erstellen » Darauf solltest du achten

Der Online-Handel lohnt sich! Aber wie kann man am besten einsteigen? Über einen Marktplatz, mit einem selbst gebauten Online-Shop? Stell dir vor, du könntest in nur wenigen Minuten einen Account einrichten und mit ein paar Handgriffen einen Online-Shop auf die Beine stellen. Mit deinen Produkten und eingerichteten Seiten sieht er ansprechend aus und kann auch sofort live gehen. 

Klingt unmöglich? Ist aber wahr – Dank Shopify. Das beliebte Shopsystem macht es dir einfach, in den Online-Handel einzusteigen. Und das ganz individuell mit einem Design, das zu dir passt. Wir zeigen dir, welche Vorteile Shopify für dich bereithält, wie du deinen eigenen Shopify Shop erstellst und was du dabei nicht vergessen solltest.


 

Shopify – Was ist das?

Shopify ist eine sehr bekannte Lösung zur Erstellung von Online-Shops. Es handelt sich dabei um ein cloudbasiertes Omnichannel-Shopsystem, das für den E-Commerce eine Lösung bieten möchte. 

Bei Shopify handelt es sich um eine sogenannte SaaS-Lösung, Software as a Service. Also eine cloudbasiertes Softwarebereitstellungsmodell. Der Anbieter - in diesem Fall Shopify — entwickelt und wartet, beispielsweise durch Updates, eine Anwendungssoftware. Diese wird zur Nutzung bereitgestellt. In nur wenigen Schritten kann so ein Online-Shop erstellt werden, der in kürzester Zeit am Markt ist. 

Shopify beschreibt sich selbst als ein all-Inclusive-Shopsystem, welches mit einem kanalübergreifenden System On- und Offline-Lösungen für Händler in einer Übersicht vereint. Das heißt, mit einem vorhandenen Ladengeschäft kann der Shopify Shop spielend leicht verknüpft werden. 

Passt das Shopsystem Shopify zu mir?

Shopify zählt mit zu den beliebtesten Shopsystemen auf dem Markt, aber ist trotzdem nicht ohne Konkurrenz. Für deinen Online-Shop stehen dir verschiedene Systeme zur Verfügung, zum Beispiel VersaCommerce oder JTL. In unserem Vergleich der Shopsysteme stellen wir die verschiedenen Systeme gegenüber, allerdings zählt Shopify nicht grundlos zu den Favoriten. 

Für wen lohnt sich Shopify?

Unter den Shopsystemen ist Shopify ein echter Allrounder und eignet sich im Grunde für jeden Online-Händler. Das System eignet sich für Einsteiger genauso wie für erfahrene Unternehmer, für kleine Shops bis hin zu großen E-Commerce-Unternehmen. Das liegt nicht nur an den verschiedenen Plänen bzw. Paketen, sondern auch an den zahlreichen Themes und den vielen Apps für alle möglichen Erweiterungen. 

Was ist der Vorteil von Shopify?

Dank Shopify war es noch nie so einfach, einen leistungsstarken Online-Shop aufzubauen und zu pflegen. Der Shop ist schnell eröffnet.  Mit Hilfe des praktischen Baukastensystems und der damit einfachen Handhabung kannst du einen individuellen Shopify Shop erstellen

Das Dashboard von deinem Shopify Account ist modern und intuitiv gestaltet, sodass du die wichtigsten Einstellungen des Shops spielend leicht vornehmen kannst. Produkte verwalten, neue Seiten einzurichten oder Kunden anzulegen, gelingt dir dabei mit Links. 

Für einen schönen Shopify Shop musst du nicht zwangsläufig mehr Geld investieren. Dir stehen mehrere kostenfreie Themes zur Verfügung, die du nutzen kannst. Wenn du mehr Handlungsspielraum brauchst und deine Individualität ausleben möchtest, kannst du auch ein Theme erwerben. Bei den kostenpflichtigen Varianten kannst du weitere individuelle Einstellungen vornehmen. 

Grundsätzlich verfügt Shopify über einen sehr benutzerfreundlichen Editor, viele Themes und SSL-Verschlüsselung in allen Tarifen. Das ist für deine Kunden sicherer und lässt deinen Online-Shop seriös wirken. Außerdem verfügt das System über SEO-Tools, ermöglicht dir die Anbindung an Social-Media-Kanäle und stellt eine große Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung. 

Wie viele Shops kann man mit Shopify erstellen?

In den Standardplänen von Shopify kannst du nur einen Online-Shop eröffnen. Mit dem Shopify Plus Tarif kannst du dank sogenannter Erweiterungsshops bis zu zehn verschiedene Online-Shops erstellen. Diese können dann von einem Dashboard zentral verwaltet werden. 

Kann man Shopify jederzeit kündigen?

Ein weiterer Vorteil von Shopify – Du profitierst von einer 14-tägigen Testphase, die für dich kostenlos ist. Für die Testphase musst du keine Zahlungsdaten hinterlegen, sodass du keine Angst vor ungeplanten Kosten haben musst. Die Testphase gibt dir die Möglichkeit, dich mit dem System, seinen Anforderungen und den Einstellungen vertraut zu machen.

Wichtig ist aber zu wissen, dass die Testphase sofort mit der Anmeldung beginnt und nicht erst, wenn dein Shop fertig ist. Nach 14 Tagen wird dein Shop erstmal automatisch pausiert und dein Fortschritt gespeichert. An deinem Shop kannst du erst wieder arbeiten, sobald du dich für einen kostenpflichtigen Plan entschieden hast. 

Bei Shopify gibt es keine Mindestlaufzeit, sodass du den Shop monatlich kündigen kannst. Im Adminbereich kannst du das einfach unter “Einstellungen – Plan” vornehmen und dort den Shop deaktivieren. 

Shopify Shop erstellen – So geht's 

Ein Theme auswählen, die Seiten erstellen, mit Inhalten füllen … wo genau soll man anfangen? Und was ist beim Aufbau eines Shopify Shops wirklich wichtig? Damit du dir diese Fragen nicht stellst und dich zu lange an den Details aufhältst, geben wir dir eine hilfreiche Anleitung zum Erstellen deines eigenen Shopify Shops

Bevor du allerdings mit dem Shopify Shop erstellen loslegst, sollten ein paar grundlegende Dinge für deinen Start in den Online-Handel geklärt sein. Dazu gehören nicht nur die Geschäftsidee, sondern auch ein Unternehmensname und ein Logo, Produkte und selbstverständlich qualitative Produktfotos. Verschiedene Marketingmaßnahmen ermöglichen dir einen erfolgreichen Shopify Shop. 

Unsere Anleitung zum Erstellen deines eigenen Shopify Shops

Um einen Shopify Shop erstellen zu können, musst du dich zuerst bei Shopify registrieren. Auf der Webseite von Shopify nutzt du dafür den Button “Kostenlos testen”. In den ersten Schritten wird Shopify dir einige Fragen stellen, zum Beispiel wie viel du planst zu verkaufen und ob du bereits online verkaufst.  

1) Konto einrichten und Shopnamen festlegen

Trotz der hilfreichen Testphase von Shopify musst du in den ersten Schritten einen Namen für deinen Shop angeben, den du danach nicht mehr ändern kannst. Dieser wird zu deiner Standard-URL: shopname.myshopify.com. 

Du kannst später aber eine benutzerdefinierte Domain (shopname.com) erwerben. Das geht über “Onlineshop – Einstellungen”. 

Außerdem gibst du im Laufe der Registrierung weitere Informationen an, zum Beispiel Name, Adresse und Telefonnummer. Du kannst außerdem bereits eine Branche auswählen. Danach wirst du direkt zum Verwaltungsbildschirm deiner neuen Webseite geführt. 

2) Füge deine Produkte hinzu 

Deine Produkte in deinen Shopify Shop zu integrieren gehört mit zu den ersten Dingen, die du nun tun solltest. Shopify zeigt dir zwar in einem Schritt-für-Schritt-Prozess, wie du deinen Shop einrichtest, aber du kannst auch erstmal zu “Produkte – Produkte hinzufügen” navigieren:

Dann zeigt sich dir folgende Maske: 

An dieser Stelle kannst du den Titel für das Produkt sowie die Beschreibung und natürlich Produktfotos hinterlegen. Für deinen Shopify Shop ist das der wichtigste Schritt, denn auf Produktseiten fällen deine Kunden ihre Kaufentscheidung. 

Der Produkttitel sollte deutlich machen, um welches Produkt es sich handelt, aber auch kurz und aussagekräftig verfasst sein. Es ist außerdem wichtig, Produktbeschreibungen richtig zu verfassen. Denke dabei an deine Zielgruppe und überlege, was ihnen bei deinen Produkten am wichtigsten ist. Die verwendeten Materialien, die Produktion, die Auswahlmöglichkeiten? Das nimmt Einfluss auf die Gestaltung deiner Beschreibung. Nicht zu unterschätzen sind außerdem die Bilder, die einen ersten Eindruck von deinen Produkten verschaffen. 

Unser Tipp: Gestalte deine Produktbeschreibungen übersichtlich mit kurzen Absätzen, Zwischenüberschriften und Wortmarkierungen. Lass deine Kunden im Text etwas fühlen, indem du ihnen aufzeigst, wie dein Produkt ihren Alltag erleichtert oder ihr Leben bereichern könnte. 

Künstliche Intelligenz, zum Beispiel ChatGPT, kann dir beim Erstellen von Produktbeschreibungen eine große Hilfe sein. Wie du ChatGPT als mächtiges Werkzeug für dich einsetzt und so deinen Online-Shop effektiv aufbaust, erfährst du in unserem E-Learning Kurs “Content mit ChatGPT schreiben”


Hier kannst du auch deine Preise hinzufügen: Die Preise für deine Produkte solltest du nicht willkürlich wählen. Deine Kosten richtig zu kalkulieren ist ein wichtiger Bestandteil des Online-Handels. Denn damit willst du ja deine Ausgaben wieder reinholen, um am Ende schwarze Zahlen zu schreiben. Die Kosten beziehen sich nicht nur auf das Produkt an sich, sondern auch weitere für Versand, Miete, Mitarbeiter oder auch auf das Lager. 

Mit der richtigen Preiskalkulation bleibst du außerdem wettbewerbsfähig. Sind deine Produkte viel zu teuer, suchen sich Interessenten womöglich andere Seiten. Zu geringe Preise dagegen könnten den Eindruck eines unseriösen Online-Shops erwecken.

Die Angabe des Vergleichspreises lohnt sich zum Beispiel bei Rabattaktionen, um deinen Kunden den ursprünglichen Preis anzuzeigen bzw. anzeigen zu lassen. Diese Angabe solltest du sparsam einsetzen, um die wahrgenommene Qualität deiner Produkte nicht negativ zu beeinflussen. 

Die Angabe zu Kosten pro Artikel ist optional. Die Preise für deine Produkte können im Shopify Shop immer wieder angepasst werden. 

Dein Inventar verwalten: Um immer deinen Bestand zu kennen, kannst du über Shopify die noch im Lager vorhandenen Mengen verfolgen. Das ist von Vorteil für dich, da du so verfolgen kannst, wie viele Produkte noch vorhanden sind und wie viele produziert bzw. eingekauft werden müssen. 

Artikelnummern helfen dir dabei, dein Inventar für bestimmte Produktvarianten zu verwalten. Am besten greifst du dabei auf ein einheitliches System aus Zahlen und Buchstaben zurück. Der Barcode ist nur notwendig, wenn du die Bestandsverwaltung erleichtern möchtest. Das Feld kannst du aber erstmal leer lassen.

Betreibst du Dropshipping oder Print-on-Demand, ist es für dich nicht notwendig, das Inventar zu verfolgen. 

Beim Produkt kannst du weiterhin verschiedene Produktvarianten angeben, Versandinformationen hinterlegen, deine Produkte sortieren (z.B. nach Produkttyp) und mit Tags versehen. 

3) Vergiss die Suchmaschine nicht 

Beim Einstellen des Produkts kannst du für das Suchmaschinenlisting bereits Seitentitel und eine Meta-Beschreibung angeben. Das sind neben der URL die Informationen, die in den Ergebnisseiten der Suchmaschinen angezeigt werden, in sogenannten Snippets. 

Mit Suchmaschinenoptimierung kannst du grundsätzlich daran arbeiten, dir in den Suchmaschinen gute Rankings zu erarbeiten und damit mehr potenzielle Kunden in deinen Online-Shop zu locken. Die verschiedenen Maßnahmen kannst du in deinem gesamten Shopify Shop umsetzen. 

4) Richte Seiten ein 

Damit sich deine Kunden zurechtfinden, solltest du in deinem Shopify Shop unter “Onlineshop – Seiten” verschiedene Seiten anlegen

Hier kannst du eine Seite für dein Impressum und deine Kontaktdaten oder zum Thema Datenschutz, aber auch eine Über-Uns Seite oder ein FAQ einrichten. 

Besonders die Über-Uns Seite ist eine gute Möglichkeit für dich, das Besondere an dir, deinem Unternehmen und eurer Vision herauszustellen. Potenzielle Kunden können sich dadurch mit dir identifizieren. 

Für Seiten kannst du beim Erstellen verschiedene Vorlagen benutzen und auch bereits Titel und Beschreibung für das Suchmaschinenlisting angeben. 

5) Wähle ein Theme 

Im Verwaltungsbildschirm kannst du das “Aussehen Ihrer Website anpassen” und somit Farben ändern und Logos hinzufügen oder ein Theme auswählen. Mit dem Theme wählst du aus, wie dein Shopify Shop aussehen soll. Das machst du über “Onlineshop – Themes”. Unter anderem erhältst du diese Ansicht: 

Im Shopify Themes Store findest du kostenpflichtige, aber auch kostenlose Varianten, für die du dich entscheiden kannst. Jedes Theme wird dir dabei in verschiedenen Stilen angeboten und verfügt über unterschiedliche Funktionen, zum Beispiel einen Abschnitt für Presseerwähnungen, Farben und Schriftarten kannst du zusätzlich anpassen. 

Das Theme für deinen Online-Shop kannst du jederzeit nachträglich ändern – was mit Vorsicht zu genießen ist. Ein Rebranding deines Shopify Shops lohnt sich nur unter ganz bestimmten Umständen. 

Verändere das Layout.  Shopify funktioniert dabei im Grunde wie ein Baukastensystem. Die Abschnitte in einem Theme kannst du entfernen, vorübergehend ausblenden oder hinzufügen und neu anordnen. Du kannst dabei kreativ werden und beispielsweise Bild mit Text Elemente, Slideshows oder Newsletter-Banner integrieren. 

Dabei solltest du immer deine Zielgruppe im Hinterkopf behalten, denn die müssen sich in deinem Shopify Shop leicht zurechtfinden und Produkte (wieder)finden können. Hilfreich dabei ist auch ein Navigationsmenü und eine Suchfunktion. 

Übrigens, auch den Checkout kannst du individuell einstellen und beispielsweise den Bestellvorgang optimieren oder festlegen, ob ein Kundenkonto notwendig ist. 

Info: An dieser Stelle könntest du im Dashboard über “Jetzt Domain hinzufügen” eine neue Domain registrieren oder eine bereits vorhandene übertragen. Achte dabei darauf, dass du keine Markenschutzrechte verletzt, indem du beispielsweise den Namen einer bereits bestehenden Firma nimmst. Das wäre ein teurer Fehler. Mit unserem Markenrecht-Paket Deutschland oder Europa gehst du dabei auf Nummer sicher.  

6) Richte den Versand ein 

Die Versandkosten sind grundsätzlich dir überlassen. Du kannst den Versand grundsätzlich oder ab einem bestimmten Warenwert kostenfrei anbieten, einen Pauschalpreis berechnen oder in Echtzeit Versandtarife berechnen lassen. Die Kosten dafür basieren auf den Versanddetails, die du unter “Einstellungen – Versand” näher definieren kannst. 

Insofern deine Produkte abgeholt werden können, kannst du deinen Kunden auch Selbstabholung anbieten. Versandzonen kannst du beispielsweise einrichten unter “Einstellungen – Versand und Zustellung”.

Zusätzlich kannst du automatisierte E-Mails einrichten, beispielsweise für Auftragsbestätigungen und Versandinformationen. Dazu gehst du über Einstellungen zu Benachrichtigungen. 

7) Denk an die Steuern 

Unter “Einstellungen – Steuern” kannst du deine Steuerregion einrichten und entweder auf die Standard-Einstellungen zurückgreifen oder zusätzliche Bedingungen hinzufügen. Außerdem kannst du deine Steuernummer eingeben. Erfahre hier alles, was du über Steuern wissen musst

8) Zahlungen einrichten 

Über “Einstellungen – Zahlungen” kannst du deine Zahlungsanbieter einrichten oder Shopify Payment aktivieren, wodurch verschiedene Zahlungsarten akzeptiert werden. Du gibst nur noch deine Geschäfts- und Bankdaten an und wählst die gewünschten Zahlungsmethoden aus. Außerdem kannst du in diesem Schritt deinen Auszahlungsplan festlegen, beispielsweise wöchentlich oder monatlich. 

Unter “Einstellungen – Allgemein” kannst du zudem festlegen, in welchen Währungen deine Produkte verkauft werden sollen. 

9) Rechtstexte für Shopify 

An Rechtstexten für deinen Shopify Shop kommst du mit dem Shopsystem nicht vorbei, um online rechtssicher zu handeln. Du benötigst: 

  • ein Impressum,
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB), 
  • Widerrufsrecht und Widerrufsbelehrung, sowie 
  • eine Datenschutzerklärung für deinen Shopify Shop. 

Rechtliche Unstimmigkeiten auf der Website oder im Online-Shop?

Kein Problem mit dem Legal Check, der automatisierten Rechtsprüfungslösung vom Händlerbund. Das Tool überprüft Webseiten und Online-Shops automatisch auf rechtliche Konformität. Der Legal Check erkennt die technische Verfügbarkeit und Sicherheit der Website sowie Pflichtangaben wie Impressum, AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung und Co. 

Zum Legal Check

Die rechtlichen Aspekte sind auch deswegen so wichtig, weil die Server von Shopify in den USA stehen, wo andere Datenschutzrechte gelten. Mittlerweile gibt es für die USA im Rahmen des Datenschutzabkommen einen Angemessenheitsbeschluss. Das heißt, der Datenschutz der USA wird dem in Europa geltenden Recht als gleichwertig angesehen, was einen Datentransfer wesentlich erleichtert

Als Unlimited-Mitglied des Händlerbunds bist du rechtlich nicht nur auf der sicheren Seite, wir stellen dir unter anderem die notwendigen Rechtstexte zur Verfügung, sogar in acht verschiedenen Sprachen. 

10) 3, 2, 1 … 

… geöffnet! Um deinen erstellten Shopify Shop nun in die Welt zu tragen, musst du ihn unter “Onlineshop – Einstellungen” live nehmen bzw. unter Konfigurationen den Passwortschutz deaktivieren. 

Was du jetzt noch tun kannst: Verbinde deine Produkte mit zusätzlichen Vertriebskanälen, um noch mehr Kunden anzusprechen. Möglich sind beispielsweise Verbindungen zu Marktplätzen (Amazon oder eBay) sowie zu sozialen Netzwerken (z.B. Facebook oder Instagram). Im Shopify App Store kannst du dir eine vollständige Liste der Vertriebskanäle anzeigen lassen und diese hinzufügen. 

Grundsätzlich ist es wichtig, deinen erstellten Shopify Shop zu analysieren. Hier kannst du einsehen, worüber die meisten Kunden einsteigen und an welchen Stellen sie vielleicht abbrechen. Außerdem kannst du Optimierungen vornehmen. Über “Statistik – Berichte” siehst du den Verkehr und den generierten Umsatz über alle Vertriebskanäle hinweg. 

Übrigens, unsere Rechtstexte kannst du dir auch jederzeit in deinen Shopify Shop einbauen lassen. Ganz ohne Aufwand für dich werden die Texte professionell eingebaut, sodass deine rechtliche Absicherung auch wirksam ist. 

Unser Tipp: Erfahre und lerne noch mehr über Shopify mit unserem ultimativen Shopify Guide für dein Business. In unserem Guide verraten wir dir nicht nur, wie du deinen eigenen Shop erstellst und mit welchen Tricks du das Tool noch besser nutzen kannst.

Wir geben dir auch wertvolle Strategien an die Hand, wie du mit Hilfe von SEO Traffic in deinen Shop lenkst und die Kunden für dich gewinnst. Hole dir jetzt deinen ultimativen Shopify Guide und erfahre außerdem, wie du Kunden an dich binden kannst.


Shopify und Shopify Plus 

Shopify und Shopify Plus haben das gleiche Kernangebot. Shopify Plus kann als eine Erweiterung betrachtet werden, die einen größeren Funktionsumfang, mehr Flexibilität und Individualisierungsmöglichkeiten, sowie besseren Support bietet. Shopify Plus lohnt sich als Tarif für alle, die hoch hinaus wollen. Mehr Kunden, mehr Umsatz und größere Bekanntheit können damit erreicht werden. 

Shopify Plus bietet dir viele hilfreiche Funktionen, zum Beispiel Automatisierungen oder ein individualisierbarer Checkout. Aber unter anderem auch: 

  • bis zu 10 Online-Shops, die zentral verwaltet werden können 
  • ein Großhandelskanal, also ein separater B2B Online-Shop 
  • Geschenkgutschein als alternative Zahlungsmethode 
  • leichtere Verbindung mit Drittanbieter-Software (z.B. Warenwirtschaft (WaWi) oder Produktinformationsmanagement (PIM))
  • ein individueller Checkout 
  • Zugriff auf exklusive Shopify-Apps 
  • unbegrenzte Mitarbeiterkonten
  • besserer Support 

Ob sich Shopify Plus für dich lohnt, hängt von den Anforderungen deines E-Commerce-Projekts ab. 

Wie viel kostet ein Shopify Shop? 

Die Kosten für deinen Shopify Shop können pauschal nicht beantwortet werden. Bei Shopify kannst du zunächst zwischen drei verschiedenen Plänen wählen (Stand 08/2023): 

  • Basic: 36 €/ Monat 
  • Shopify: 105 €/ Monat 
  • Advanced: 384 €/ Monat

Basic lohnt sich hierbei am ehesten für neue bzw. kleine Online-Shops, Shopify eher für wachsende Unternehmen und Advanced für skalierende Unternehmen, die auch Berichte benötigen. 

Alternativ kannst du dich aber auch für Shopify Plus entscheiden, was über diese drei Pläne hinausgeht. Dafür fallen wesentlich mehr Kosten an: 2000 $ pro Monat oder 0,25 % des Verkaufsvolumens pro Monat. Das ist abhängig davon, welcher Wert höher ist. Maximal werden jedoch 40.000 $ pro Monat berechnet (Stand 08/2023). 

Dazu kommen Kosten für alles, was du zusätzlich buchst bzw. kaufst, wie zum Beispiel Apps oder kostenpflichtige Themes. Was dein Shopify Shop also genau kosten wird, hängt ganz von deinen Anforderungen ab.

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Erfahre in unserem Guide, worauf du bei der Einrichtung deines Shopify Shops achten solltest

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Mit deinem neuen Shopify Shop Kunden gewinnen und halten

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist das A und O für deinen Shopify Shop. Denn wie willst du Kunden gewinnen, wenn sie gar nicht wissen, dass es dich gibt? Mit den verschiedenen Maßnahmen katapultierst du dich im Ranking bei Google auf die ersten Plätze. 

Das ist wichtig, denn die meisten Menschen starten mit einer Google-Suche: 

Die Statistik legt dar, dass 76 % der Befragten mit einer Produktsuche über die Suchmaschine Google beginnen. Wenn du an dieser Stelle möglichst hoch im Ranking ausgespielt wirst, sind diese User potenzielle Kunden

Unter “Onlineshop – Konfiguration” findest du die Möglichkeit, Meta-Title und Beschreibung für deinen Shopify Shop einzurichten. Mit den Keywords in deinem Online-Shop stellst du außerdem sicher, dass deine Inhalte als relevant eingestuft und deswegen priorisiert werden. 

Mit qualitativer Suchmaschinenoptimierung kannst du langfristig kostenlose Ströme von relevantem Traffic generieren – denn in Suchmaschinen ganz oben zu erscheinen, verursacht keine Kosten. Es sei denn du entscheidest dich dafür, einen Anzeigenplatz zu kaufen. Dabei handelt es sich aber um Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA). 

Erfahre noch mehr zur Suchmaschinenoptimierung, mit der du bei Google ganz oben landen kannst, in unserem Blogbeitrag. Mit SEO stehst du aber nicht alleine da. Die Performance Suite beispielsweise ist ein praktisches All-in-One SEO-Tool, welches über umfassende Funktionen verfügt und sich von künstlicher Intelligenz unterstützen lässt. Wie du die Performance Suite effektiv nutzt, erklären wir dir in unserer SEO-Tool-Checkliste. Mit sjmedias SEO-Paketen erhältst du eine Vielzahl an Tipps, wodurch du effektive Optimierungen vornehmen kannst. 

Shopify ist ein App-Game 

Mit Shopify ist alles möglich – dank der Apps, die zahlreiche Erweiterungen ermöglichen. Zum Shopsystem gehört ein angegliederter App-Store. Dadurch zählt Shopify auch zu den am schnellsten wachsenden Systemen. Buchhaltung, externe Checkouts oder Bestellverwaltung sind nur ein paar der Dinge, die durch Apps bzw. Plugins ermöglicht werden. 

Bekannte Apps sind zum Beispiel: 

  • Plug in SEO
  • Diese App gibt dir Beurteilungen zu SEO-relevanten Aspekten deines Shops und verrät dir beispielsweise, wie du Metadaten optimieren kannst und zu welchen Keywords du ranken solltest. 

  • Free Shipping Bar 
  • Das Tool erstellt einen Balken für ein kostenloses Versandangebot, sobald eine bestimmte Kaufsumme erreicht wurde. Diese kannst du selbst festlegen. Der Warenkorb bzw. Versand animiert so zum Upselling oder Cross Selling

  • Happy Checkout 
  • Mit Happy Checkout kannst du den Verkauf mit einer Danke-Seite abschließen, die bei deinen Kunden einen positiven Eindruck hinterlässt. Das ist gut für Markenbindung und Kundentreue. 

  • Privy
  • Diese App integriert Pop-ups in deinen Online-Shop, die aufploppen, bevor Interessenten deinen Online-Shop verlassen. So kannst du E-Mails sammeln und dem User einen Rabattcode anbieten, der ihn vielleicht doch noch zum Käufer werden lässt. 

  • Social Media Stream
  • Die Inhalte deiner sozialen Medien (z.B. Facebook oder YouTube) in deinem Shopify Shop anzeigen zu lassen, gelingt dir mit dieser App. 

    Weitere Apps findest du jederzeit im Shopify App Store. Aber nicht alle über den Store angebotenen Apps sind miteinander kompatibel. Bevor du also eine neue App installierst, solltest du ein Backup von deinem Shop sichern, auf das du im Notfall zurückgreifen kannst. 

    Setze die Apps außerdem sparsam ein. Zu viele Apps könnten dazu führen, dass dein Shopify Shop langsamer wird, was Usern gar nicht gefällt. 

    Von anderen lernen – Diese Unternehmen nutzen Shopify (Stand 08/2023) 

    Nicht nur, um dich vom Shopsystem Shopify zu überzeugen, sondern auch, um dir Tricks und Inspiration zu holen, solltest du einen Blick auf andere Shopify Shops werfen

    Zu den bekanntesten Shopify Shops in Deutschland gehört der digitale Fitnesscoach Freeletics. Das Design des Shops ist passend zum Unternehmen in dunklen Tönen gehalten, verfügt über zahlreiche Bilder zum Thema Sport und führt den User mit sogenannten Call-to-Action-Buttons (meint eine Handlungsaufforderung) durch die Webseite. 

    Auch Tastillery ist ein Shopify Shop, der hauptsächlich durch hochwertige Fotos ins Auge fällt. Die auffälligen Bilder sind von einem eher dezenten Design umgeben, die Struktur des Shops ist einfach gehalten. Der Mitgründer Waldemar Wegelin sagte auch selbst, dass ihr Shop eher wie ein Modemagazin funktioniere. 

    Schon mal online versucht eine Fremdsprache zu lernen? Auch Babbel ist ein gutes Beispiel für einen gelungenen Shopify Shop. Die Webseite ist schlicht gehalten und verfügt über orangefarbene Akzente passend zum Logo des Unternehmens. Dieser Shopify Shop verdeutlicht auch, dass der Vertrieb von digitalen Produkten über eine Webseite ebenso gut gelingen kann. 

    Was hältst du eigentlich vom Händlerbund Marketplace

    

    Unser Logo auffällig links platziert, viel Blau passend zu unserem Unternehmen. Verschiedene Seiten, die Kategorien aufmachen, in denen weitere Bereiche für verschiedene Produkte und Dienstleistungen einsehbar sind. Unser Marketplace ist gut strukturiert, einfach zu handhaben und mit vielen Bildern visuell ansprechend gestaltet. Außerdem bietet das Design schnellen Zugang zum Account, dem Warenkorb und dem Support. 

    Wie wir das hinbekommen haben? Selbstverständlich mit Shopify

    Hinsichtlich Optik, Struktur und Vielfalt könnten die drei genannten Online-Shops unterschiedlicher nicht sein, dennoch wurden sie alle mit Shopify erstellt. Einen individuellen Shop zu erstellen, wird dir mit Shopify also auf jeden Fall gelingen. 

    Shopify Shop erstellen lassen – Eine Alternative?

    Alternativ kannst du das Erstellen eines Shopify Shops auch anderen überlassen, zum Beispiel einer Agentur. 

    Diese erstellen den Shop, wählen das richtige Theme aus und nehmen professionelle Anpassungen vor, um einen erfolgreichen Shopify Shop aufzubauen. Ein zu deinem Unternehmen passendes Design zu schaffen, das deine Zielgruppe anspricht, ist das Ziel dieser Agenturen. 

    Um Nutzerfreundlichkeit musst du dich mit einer Agentur auch nicht sorgen. Den Shopify Shop so zu gestalten, dass sich User leicht zurechtfinden, gerne verweilen und letztlich auch kaufen, das nehmen dir Experten ab. 

    Dabei kommen aber natürlich ganz andere, und zwar wesentlich höhere, Preise auf dich zu. 

    Fazit zum Shopify Shop erstellen

    Shopify ist als Shopsystem sehr beliebt und wird neben Wordpress am häufigsten gewählt, aus guten Gründen. Den Shop kannst du schnell und einfach erstellen und viele verschiedene Möglichkeiten erleichtern dir deinen neuen Arbeitsalltag im E-Commerce. Für deinen Einstieg in den Online-Handel, aber auch als neues System ist Shopify eine optimale Lösung. 

    Das Shopsystem selbst unterstützt dich dabei, wo es nur geht – Mit hilfreichen Anleitungen, einem Support und zahlreichen Apps, die die Shopfunktionen erweitern. Auch der Händlerbund unterstützt dich bei deinem Shopify Shop. Wir stellen dir nicht nur die nötigen Rechtstexte oder sind in deiner Unlimited Mitgliedschaft rund um die Uhr für dich da. 

     

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